· 

Gedanken zum Weltflüchtlingstag - #WithRefugees

Wie das wohl sein mag? ...dieses Flüchten.

Heute lese ich in der Zeitung, dass 65 Mio. Menschen auf der Flucht sind. So viel wie noch nie zuvor. 65 Mio. Menschen. 65 Mio. persönliche Geschichten. Eine schier unfassbar große Zahl. 84 % dieser Menschen finden Zuflucht in Entwicklungsländern, also in Regionen, die selber schon wenig bis gar nichts haben. Das sollte uns Mut machen, wie ich finde, uns an der Hilfe zu beteiligen.

Ich komme der Einladung von Johanna Schäfer gerne nach und leiste mit diesen paar Zeilen hier einen ganz kleinen Beitrag zum heutigen Weltflüchtlingstag.


Wie ich in Kontakt mit Flüchtlingen kam und wie gut das war.

Das war 2015. Wir haben damals noch mit einem Kind (mittlerweile haben wir erhöht) in der Bonner Südstadt, in direkter Nähe zur Ermekeilkaserne, gewohnt. Diese diente als Erst- und Notunterkunft. Sonntags Nachmittag standen vor einem Supermarkt ein jüngerer und ein älterer Herr und wollten dort einkaufen. Das ging schlecht, weil ein deutscher Supermarkt naturgemäß sonntags geschlossen hat. Das wussten die beiden jedoch nicht. So kamen wir ins Gespräch über Sinn und Unsinn von deutschen Ladenöffnungszeiten, das Leben so im Allgemeinen und selbstverständlich über Fußball. 

 

Kurz danach bin ich mit unserem Sohn in die Ermekeilkaserne zum "Welcome-Cafe" (so oder so ähnlich hieß das) gegangen. Wir haben dort versucht, unsere neuen Nachbarn kennenzulernen. Auch hier kamen wir schnell in den Austausch und hatten einen schönen Nachmittag. 


Lasst mal zusammen Kicken! Refugees Welcome Kick Bonn.

Ich mag es, wenn der Weg von der Idee bis zur Aktion ein kurzer ist. Relativ schnell war die Idee geboren, mit den Menschen aus der Ermekeilkaserne zusammen Fußball zu spielen. Dieser Gedanke fand schnell viele offene Ohren und helfende Hände.

 

Der Postsportverein Bonn half direkt und ganz unkompliziert bei der Organisation und Koordination. Rasch wurde eine Schule gefunden, in der wir sonntags Kicken konnten. 

 

Nun standen wir vor dem "Problem", dass die Menschen, mit denen wir gemeinsam spielen wollten, nicht unbedingt mit (Hallen)Sportschuhen in Bonn gelandet sind. Hier war der Support von Runnerspoint Bonn und der Deutschen Sporthochschule Köln wunderbar, da sie uns mit einer randvollen Kofferraumladung mit geeignetem Schuhwerk und Sportshirts unterstützen. Auch Auto- / Busshuttles wurden eigenständig von Privatpersonen, die sich dem Fußballspielen nicht zu zugewandt fühlten, angeboten und eingerichtet. 

 

Los gings und vor allem LOS GEHTS IMMER NOCH. Katja und Niklas leiten die Fußballrunde noch heute. 

 

Bei der Premiere konnten wir gemeinsam mit 30 (!) Menschen Fußballspielen. Die Teilnehmerzahl wuchs danach ständig und stetig.

 

Ich habe diese Zeit als wertvoll empfunden. Gerade die Gespräche auf der Auswechselbank sind mir nachdrücklich in der Erinnerung geblieben.

Was können wir jetzt dagegen tun? Eine ganze Menge. Der erste Schritt ist ganz einfach.

Unterstütze bitte dir Arbeit der UNO-Flüchtlingshilfe. Zeige Solidarität und unterzeichne diese Petition.

 

Um den geflüchteten Menschen ein bestmöglich menschenwürdiges Leben zu ermöglichen, braucht es natürlich Geld.

 

Mein Geld und auch dein Geld, wenn Du möchtest. Wir haben nämlich eigentlich genug davon. Wenn Du die Arbeit der UNO-Flüchtlingshilfe finanziell unterstützen möchtest, dann tu das gerne hier.

Benjamin Wockenfuß

Social Media Manager | Suchttherapeut

  

c/o Coworking Bonn

Sebastianstraße 38, 53115 Bonn

 

(+49) 1573 359 1234

Sag "Hallo" ...

Bitte den Code eingeben:

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.